BAU-AUSFUEHRUNGEN 2007
|
Wat Thaton Während Ihres Besuches in Wat Thaton, hat Frau Jacqueline Kocher im Namen der Diichai einen namhaften Betrag gespendet, der ermöglicht, das bisher Gespendete an diesem Ort weiter zu führen. Ein Projekt für eine Berufsschule ist im Aufbau, welches für etwa hundert Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren bestimmt ist. Ausser Englisch erhalten die Jungen eine Ausbildung in Mechanik und die Mädchen in Informatik. Das angestrebte Diplom wird vom Staat anerkannt und öffnet damit die Tore zur Arbeitswelt. Der Beitrag dieses Jahres besteht einerseits aus Schulmaterialien (Farbstifte von Caran d’Ache) und andererseits aus einer Jahresreserve von Trinkwasser sowie je einem Warm- und Kaltwasserverteiler in der Mädchen- und der Knabenschule. Es mag zwar bescheiden sein, wesentlich aber für die Gesundheit der Studenten. Auf diese Weise unterstützt Diichai ebenso sehr junge Kinder anderer Schulen im Norden des Landes sowie Jugendliche in ihrer Berufsausbildung.
|
|
|
|
![]() Mechanikerwerkstatt |
BEITRAG AN DIE SCHULEN IN DER NAEHE VON KHON KAEN
|
Unterstützung der Schule Baan Wangpon M6. Im Rahmen seiner Thailand Reise am Ende letzten Jahres hat die Association Diichai den Osten bereist und diese Schule besucht. Frau Jacqueline Kocher wurde auf diese Adresse aufmerksam gemacht durch den Direktor der Universität von Khon Kaen, Herr Somnuk Pinthoong. Diese Schule beherbergt 51 Schüler, Mädchen und Knaben im Alter von 7 bis 12 Jahren. Sie werden betreut durch 3 Lehrer und einen Direktor. Die Kinder kommen aus sehr armen Familienverhältnissen der Umgebung. Die Eltern arbeiten in den Reisfeldern zwischen Dezember und April. In der übrigen Zeit werden die Kinder von den älteren Dorfbewohnern betreut und die Eltern suchen sich Arbeit weit ab in der Stadt. Daraus ergibt sich die Situation, dass 14 der 51 Schüler unterernährt sind und Rachitisanzeichen haben. Die grosse Anzahl Schüler pro Klasse hat zur Folge, dass verschiedene unter ihnen dem Lehrer auf der Wandtafel nicht folgen und somit nur mithören können. Ein Projektor und ein Bildschirm wurden gespendet um allen Kindern den Lehrgang durch das Sehen wie durch das Hören zu ermöglichen. Um dem Mangel von Nahrungsmitteln zuvorzukommen versuchen die Lehrer und die Kinder gemeinsam Gemüse anzubauen. Ein Gemüsegarten wurde hergerichtet in der Nähe der Schule. Das zugehörige Werkzeug entspricht dem Ort : ausnehmend einfach, was bedingt, dass der Einsatz äusserst spärlich entschädigt wird. Durch das Spenden von robustem Gartenwerkzeug ermöglicht Diichai die Kinder beim gemeinsamen Mittagessen besser zu ernähren. Die Mahlzeiten werden durch die Mütter auf freiwilliger Basis auf dem Küchenboden zubereitet. Dadurch ist die Arbeit aufwendig und die Hygiene lässt zu wünschen übrig. Diichai hat durch das Finanzieren der Baumaterialien die Gelegenheit geschaffen, dass die Dorfbewohner selbständig eine hygienischere und angepasste Küche bauen konnten. Das jährliche Schulgeld der drei am meisten benötigten Kinder wurde ebenfalls von Diichai übernommen. Zudem wurden noch verschiedene Schachteln von Caran d’Ache Farbstiften verteilt. Die Kinder und die Lehrerschaft sind sehr beeindruckt und dankbar für die Gaben. Sie haben sich dafür erkenntlich gezeigt als Frau Kocher am Flughafen verabschiedet wurde durch das Aufheben einer schönen Banderole « Gute Reise » und geschmückt mit Blumen.
|
|
|
|
Geschichte der Baan Wangpon M6 Schule Die Schule liegt in Tambon Pamanow Baanfang, Khon Kaen. Sie befindet sich 42 km entfernt vom Zentrum von Khon Kaen und 22 km entfernt vom Distrikt Baanfang. Sie besteht seit dem 1.6.1939 und breitet sich auf einem Gebiet von 16 rai (1 rai = 1600 m2). Im Jahre 2000 hat der Staat die Unterstützung dieser Schule entzogen. Die Eltern mussten daher ihre Kinder in andere Schulen unterbringen, 4-6 km entfernt. Dies hat verschiedenste Transportprobleme verursacht. Die Dorfbewohner in der Nähe der alten Schule haben die Räumlichkeiten weiter unterhalten, eine Umzäunung aus eigenen Mitteln erbaut. Nachher hat der Staat die Liegenschaft în einen Kindergarten umgewandelt für 30 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Am 2.8.2005 hat der Staat den Bau eines zweiten Gebäudes bewilligt und 2 Lehrer entsandt. Der Staat hat die Dorfbewohner angefragt, die Gebäude sowie die unmittelbare Umgebung zu reinigen. Während der Nichtbenützungsphase hatten sich die Gebäulichkeiten abgenützt. So haben die Dorfbewohner wie auch die Lehrerschaft Geld gespendet um diese zu unterhalten und hat mitgeholfen, teilweise den Bau eines Schulhauses, eines Hauses für die Lehrer, WC’s sowie einen Spielplatz einzurichten. Die Familien dieser Kinder arbeiten in den Reisfeldern zwischen Dezember und April. Wenn die Erntesaison zur Neige geht suchen sie in den umgebenden Städten nach Arbeit. Die zurückgelassenen Kinder werden von der älteren Generation die in den Dörfern verbleiben betreut. Rund 400 Familien schicken ihre Kinder in diese Schule. Das Jahresgehalt einer Familie beträgt ungefähr Bath 19'000, was CHF 650 ausmacht. Im Jahr 2007 beherbergte die Schule 51 Schüler der 1. und 2. Stufe verteilt auf 6 Klassen. Eine Lehrerin für die 3 ersten Klasen, eine Lehrerin für die 4. und 6. Klasse und ein Lehrer für die 5. Klasse. Die Schüler kommen aus sehr bescheidenen Familienverhältnissen, die Hilfe benötigen und 14 unter ihnen sind untergewichtig und haben Rachitisanzeichen.
|
|
Unterstützung der Phong Phi Yo Schule 1 Während des Aufenthaltes im Dezember 2007 und Januar 2008 hat die Diichai Vereinigung unter seiner Präsidentin Frau Jacqueline Kocher die Schule Phong Phi Yo 1 besucht. Diese wurde ihr zum ersten Mal vom Direktor der Universität Khon Kaen, Herrn Somnuk Pinthong erwähnt. Diese Schule ist in M. Paak Pouay, Tambon Eungniyam, Ampeu Meuang Djangwad , 20 km von Khong Kaen entfernt gelegen und beherbergt 35 Schüler, Mädchen und Knaben, die meisten 8-jährig. Diese werden durch eine einzige Lehrkraft und einer zusätzlichen Hilfe betreut. Nahe der Stadt, wächst der Berufswunsch dieser Kinder vielfach durch das Anlernen der neuen Technologien. Diesem Wunsch gerecht zu werden war der Staat gezwungen, der Schule einen alten Computer – unbenutzbar – für das Lehramt zu überlassen. Durch die Tatsache, 3 einfache und zeitgemässe Computer samt Drucker zu spenden, hat Diichai die Situation verbessert und unterstützt aktiv die Entwicklung dieser motivierten und computer begeisterten Kindern. Farbstifte der Marke Caran d’Ache wurden an die Kinder verteilt.
Um diese Situation zu beheben, ist vorgesehen, eine vollständige Renovation des Gebäudes vorzunehmen indem es auf 3,5 m hohe Pfeiler gestellt werden soll. Der Bauplatz wird die folgenden Etappen durchmachen : Abmontieren des Gebäudes, Lagerung der noch zu gebrauchenden Baumaterialien, Erstellung von 24 Pfeilern aus Beton, Wiederaufbau mit den wiedergewonnen Materialien und Installation neuer Fenster, Türen, Treppen usw. Zum Abschluss Anti-Termiten Behandlung und Malerei. Diese Arbeiten wurden auf ca CHF 11'000 veranschlagt (Material und Arbeit). Diichai liegt es sehr am Herzen, dank der Spenden Unterstützung seiner Geldgeber, diese Schule vor dem Einsetzen des Regens anfangs August in neuem Glanz neu erstehen zu lassen.
|
|
|
|
|
Karun, Student an der Universität Khon Kaen Der Direktor der Khon Kaen Universität hat Frau Jacqueline Kocher im Jahre 2006 den Fall eines jungen Thailänderstudenten zur Kenntnis gebracht, der sehr begabt ist, aber aus einer sehr armen Familie stammt, die im Nordosten Thailands in Reisfeldern arbeitet. Das Schulgeld konnte er nicht aus eigenen Mitteln erstehen. Dieser 20-jährige Junge, Herr Kasrun Prapakhon, kam per Bus vom Dorf und studierte während 3 Monaten an der Universität. Sein Budget erlaubte es ihm nicht zu essen, die Transportkosten verschlingten alles. Im Jahre 2006 traf Frau Jacqueline Kocher diesen jungen Mann welcher ihr einen detaillierten Lebenslauf vorbereitet hatte und gemäss seiner Lehrerschaft sehr begabt ist. Sie hat ihm dabei geholfen, sein Studium fortzusetzen, und anlässlich seiner Reise vom Dezember 2007-Januar 2008 hat Diichai ihm ein Stipendium ermöglicht, das seine Ausbildung gewährleistet. Karun ist zwar immer noch schlank, sein Budget nach wie vor strapaziert, aber seine Augen glänzen vor Freude, dass sein Studium an der Universität weiter geführt werden kann. Zwei Studentenjahre wurden bereits bezahlt und in drei Jahren wird er sein Diplom erreichen. |
|
















